Costa Toscana: Rumpfmontage beginnt

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 Erste Kreuzfahrt der Costa Toscana startet am 28. Juni 2021 in Hamburg

Costa Toscana_Hull Assembly

© Costa Toscana

Die Montagearbeiten am Rumpf der Costa Toscana haben auf der Meyer-Werft in Turku begonnen. Costa Toscana ist das zweite Schiff der Flotte von Costa Crociere, das mit Flüssigerdgas, dem saubersten fossilen Brennstoff der Welt, angetrieben wird. Sie ist das Schwesterschiff der Costa Smeralda, die am 21. Dezember 2019 in Dienst gestellt wurde.

Costa ist Vorreiter in Sachen Flüssigerdgas

Der Betrieb mit Flüssigerdgas ist eine Innovation, die die Costa Gruppe als erste Reederei im Kreuzfahrtsektor eingeführt hat. Beide Schiffe zählen zu einer neuen Schiffsklasse mit geringen Umweltbelastungen. Sie eliminieren praktisch die Schwefeldioxidemissionen (Nullemissionen) sowie Feinstaubemissionen (95-100%).

Gleichzeitig werden die Emissionen von Stickoxiden (85% direkte Reduktion) und die CO2 (Reduktion um bis zu 20%) erheblich reduziert. Costa Toscana und Costa Smeralda sind Teil eines Expansionsplans, der die Lieferung von insgesamt sieben neuen Schiffen an die Costa Gruppe bis 2023 mit Gesamtinvestition von über sechs Milliarden Euro umfasst. Fünf dieser Schiffe werden mit LNG betrieben.

Mit dabei beim Beginn der Rumpfmontage: Costas Top-Management

© Costa Toscana

Der Beginn der Rumpfmontage wurde mit einem Festakt unter Beteiligung des Top-Managements von Costa Crociere und der Meyer Turku-Werft gefeiert, bei dem die Bürgermeisterin von Turku, Minna Arve, als Patin der Veranstaltung ebenfalls anwesend war. Nach Seefahrertradition wurden während der Zeremonie eine Reihe von Gedenkmünzen auf den Kiel des Schiffes gelegt, um der Crew und den Passagieren auf künftigen Reisen die besten Wünsche mit auf den Weg zu geben. In den nächsten Wochen nimmt das Schiff im Trockendock der Werft weiter Gestalt an. Hier ist bereits ein großer Teil des Rumpfes positioniert. Er misst derzeit 100 Meter und entspricht damit der Größe der sogenannten „Floating Engine Room Unit“ (FERU), die die Schiffsmotoren enthält.

Costa übernimmt Verantwortung für die Umwelt

Der erstmalige Einsatz von LNG auf Kreuzfahrtschiffen ist ein wesentlicher Bestandteil eines größeren, verantwortungsbewussten Innovationsprojekts, das von der Costa Gruppe zur Verringerung der Umweltbelastung ihrer Flotte umgesetzt wird. Rund 70% der Schiffe der Gruppe in Betrieb sind mit Abgasreinigungssystemen (Advanced Air Quality Systems) ausgestattet. Sie ermöglichen die nahezu vollständige Beseitigung von Schwefeloxiden, eine Reduzierung der Partikel um 75% und eine erhebliche Reduzierung der Stickoxide. Die Costa Gruppe ist auch ein Pionier bei der Nutzung von Landstrom, mit dem angedockte Schiffe an Land mit Strom versorgt werden können. Das Unternehmen tätigt große Investitionen, um alle derzeit im Dienst befindlichen Schiffe mit dieser Technologie auszustatten. Außerdem testet die Reederei auch die Verwendung von Lithium-Ionen-Batterien und Brennstoffzellen auf einigen seiner Schiffe.

14-tägige Jungfernfahrt von Hamburg bis Savona

Die Jungfernfahrt der Costa Toscana startet am 28. Juni 2021 in Hamburg und endet 14 Tage später in Savona. Teil der Reise sind längere Aufenthalte von zwei Tagen und einer Nacht in Lissabon, Barcelona und Marseille, drei der schönsten Küstenstädte Europas. Vom Sommer 2012 bis zur ersten Novemberwoche geht die Costa Toscana auf einwöchige Kreuzfahrten, bei denen die Passagiere die Kultur, die Kunst und die Strände des westlichen Mittelmeers entdecken. Zielorte sind Savona, Neapel, Cagliari, Palma de Mallorca, Barcelona und Marseille. Von Mitte November 2021 bis einschließlich Ostern 2022 kommen zur einwöchigen Reise zwei der beliebtesten Kunststädte Italiens dazu. Stationen sind dann Savona, Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Palermo und Civitavecchia / Rom.


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